Die schwedische Verkämmung

Typische Verkämmung aus Dalarna Typische Verkämmung aus Dalarna

Die ausgeklügelte schwedische Verkämmung erlaubt es den Stämmen, mit der Zeit sich zu 'setzen'. Ein korrekt gezimmertes Haus wird also mit den Jahren immer dichter in den Wänden. Es gibt drei Hauptvarianten der Verkämmung: 1. Die Dala-Verkämmung (aus Dalarna, siehe Foto). 2. Die Hälsinge-Verkämmung (aus Hälsingland). Und 3. Die Schwalbenschwanz-Verkämmung. Selbstverständlich gibt es eine Unzahl von weiteren Varianten aber diese drei sind die meistgebrauchten Versionen. Die technisch ausgereifteste Verkämmung ist diejenige aus Dalarna. Diese ist zu empfehlen für Wohnhäuser. Die Schwalbenschwanz-Verkämmung erfreut sich dank ihrem 'moderneren look' einer neuen Beliebtheit. Sowas wie das amerikanische "chinking" wird in Schweden nicht verwendet. Silikon zwischen die Stämme zu drücken käme uns hier nie in den Sinn. Zwischen den Stämmen in der Wand wird mit Leinenisolation oder in exklusiven Fällen mit Moos isoliert. Nebst der Eckverkämmung halten auch Holz-Zapfen die Stämme zusammen. Es werden in regelmässigen Abständen vertikale Löcher durch die Stämme gebort, wo dann Zapfen eingeschlagen werden. Diese verstärken die Wand vertikal und versteifen auch die Wände rund um Fenster- und Türöffnungen. Von diesen Zapfen sieht man am Ende selbstverstänlich nichts.

Für ein 6-Zoll Haus verwenden wir 40mm-Zapfen. Die Zapfen werden handgeschnitzt. Für ein 6-Zoll Haus verwenden wir 40mm-Zapfen. Die Zapfen werden handgeschnitzt.